Der 1. Grünlandtag hat seine Vorgeschichte im früheren „ Michlitzer Ringreiten“, welches über 20 Jahre von der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr organisiert und durchgeführt wurde.

Um dieses Fest vor dem Aussterben zu bewahren, machte es sich Hobbylandwirt A. Sack zur Aufgabe, die Veranstaltung in privater Hand durchzuführen. Unterstützt wird er dabei von Freunden und Bekannten sowie der Stadt Lützen.

Dem ehemaligen Ringreiten wurde noch ein Rahmenprogramm hinzugefügt. Dabei ist das Ziel den Gästen einen Einblick in das dörfliche Leben und alte Traditionen zu geben, bzw. diese auch den jüngeren Generationen nahe zu bringen.

In einer kleinen Ausstellung werden den Besuchern verschiedene alte landwirtschaftliche Geräte gezeigt. Ziel des Ganzen ist es, einen Einblick in die harte bäuerliche Arbeit zu bieten welche für Mensch und Tier nicht gerade leicht war.

Am Anfang der Sportlichen Wettkämpfe steht der Sensenmähwettkampf. Hierbei haben die Teilnehmer die Aufgabe eine 50 m² große Grasfläche mit einer Sense abzumähen. Gewertet werden hierbei sowohl Schnelligkeit als auch die Qualität des Grasschnittes. Eine Jury legt dann die Sieger fest.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung werden dann die Besten im Pferdegrasmäher-Wettkampf ermittelt. Gestartet wird mit ein Ein- und Zweispännern.

Ein weiteres Highlight ist der Zugleistungswettkampf, hierbei muss der Zugschlitten von Pferden über eine festgelegte Strecke in schnellstmöglicher Zeit gezogen werden.

Ganztägig finden Vorführungen von verschiedenen alten und neuen Handwerkskünsten statt. Gezeigt wird zum Beispiel die traditionelle Butterherstellung, die Korbflechterei, und das Hufschmieden. Auch verschiedene ambulante Händler werden erwartet.

Am Nachmittag gibt es auf dem Areal noch verschiedene historische Vorführungen um die Heuernte.

Zum Abschluss beginnt das traditionelle Ringreiten.

Am Abend findet der große Abschlussball aller Teilnehmer, Mitwirkenden und Gäste statt. Dabei werden die Preise für die besten Wettkämpfer verliehen.

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